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Pfarre St. Oswald ob Eibiswald
Der Friedhof

 

Dem 1. Kuraten von St. Oswald, Franz Felix Römer, gelang es im Zuge der Errichtung der Kuratie im Jahre 1788, auf 2/3 des Straßenackers von Valentin Seyfried, vlg. Koch, den Friedhof mit einer Größe von 833 Klaftern (ca. 230 m²) einzurichten. Am 16. bzw. 24. Dezember 1788 wurden die ersten Gräber für die 80-jährige, ledige Anna Prauchart vom Oberfritz bzw. für den 68 jährigen Thomas Teitschmann von der Koch-Gastkeusche gegraben. 1825 hatte er bereits eine Ausdehnung von 15m mal 20m. Heute umfasst er seit den letzten Erweiterungen 1992/1994 eine Fläche von ca. 2.200 m² mit 380 Grabstellen, und wurde durch das Mausoleum der Familie Clemens Prinz von Croy ergänzt, welches im Jahre 2000 durch Diözesanbischof Dr. Johann Weber eingeweiht wurde. Über ihm erstrahlen zu Weihnachten der Stern von Bethlehem und zu Ostern das Osterkreuz als Zeichen der Erlösung.
Drei Pfarrer, die für die Entwicklung unserer Pfarre St. Oswald von größter Bedeutung waren, erwarten hier die Stunde der Auferstehung:
Franz Felix Römer, Kurat vom 1. Mai 1773 bis zu seinem Tode am 4.2.1813. Er starb „an einem Schleimschlag nach von ihm gelesener hl. Messe. Er stund 39 Jahr eifervoll seiner Gemeinde vor“.
Joseph Teutschmann, Kurat von 1817 bis 1855. Er hat 1824 den jetzigen Pfarrhof erbaut, unsere Pfarrkirche 1847 innen und außen renoviert und war ein großer Förderer der Schule, die er 1851 der öffentlichen Hand übergeben konnte.
Joseph Adanitsch, Kurat von 1855 bis 1872. Er wirkte bereits als Primiziant seit 1838 als Hilfspriester in St. Oswald, war ein eifriger Seelsorger und hat aus seinem Vermögen der Pfarre den Pfründenwald vermacht. Auf seinem Grabstein steht: Er „widmete voll Eifer sein ganzes Priesterleben den um ihn jetzt trauernden Pfarrkindern“. Bis heute gedenkt seiner die Pfarrgemeinde St. Oswald jedes Jahr an seinem Namenstag am 19. März mit einer hl. Messe.

Das "Römergrab":

  

 

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