Menureiter
PFARRVERBAND STAINZ BAD GAMS
PFARRE STAINZ
Gemeinsam für die Pfarre
Wir sind da...
Pfarrgemeinderat
Jungschar
Ministranten
Pfarrcaritas
Gebetskreis
Legio Maria
KFB
KMB
Sakramente
Ehesakrament
Gottesdienste aktuell
Erntedank 2011
Begrüßung des neuen Pfarrers Mag. Juchno
Pfarrfest 2011
Goldenes Priesterjubiläum und Abschied
Abschlusswanderung mit Pfarrer Swiderski
Rückblick 2008
Rückblick 2009
Ministrantenaufnahme
Erstkommunion 2010
Jungscharwochenende - 17 -18. Juli 2010
Glaubenstage
Bayernreise 2010
Pfarrfest 2010
Begegnung der Pfarrgemeinderäte
Firmung 2011
Sternsingeraktion 2011
PGR Ausflug nach Hartberg
Dekanat
Dekanat
Pfarre Stainz
Das ehemalige Augustiner Chorherrenstift Stainz

Das auf einer gegen Osten abfallenden Hochfläche im Norden des Marktes Stainz gelegene ehemalige Augustiner- Chorherrenstift- 1229 bis 1785 - und heutige Schloss Stainz mit der dazugehörigen Kirche hl. Katharina erreicht man vom Ort aus entweder über die so genannte Rosolenz- Stiege - erbaut unter Propst Jakob Rosolenz (1596-1629) - die an den beiden Gartenpavillons vorbeiführt oder über die Klosterhöhe-Straße.
Der Stiftskomplex selbst, der im Nordtrakt auch die Kirche umfasst, bildet zwei Höfe: den nördlichen kleineren Kirchhof, errichtet unter Propst Rosolenz, und den größeren, beinahe quadratischen, dreigeschossigen Schlosshof, errichtet - mit Ausnahme des mittelalterlichen, niedrigeren und schmäleren Westtraktes mit dem Pfarrhof und der Sakristei - in den Jahrzehnten von 1680 bis etwa 1720.
Das gesamte Geviert hat eine Seitenlänge von jeweils ca. 80 Meter und eine einheitliche Fassadengliederung mit horizontalen Kordon- und Sohlbankgesimsen, geohrten Fensterumrahmungen und dominierender Pilaster Vertikalgliederung. Unter den Fensterbänken sind mit Ziegelstücken und Schlacke dekorierte Rechteckfelder angeordnet. Durch das Nordseitige Portal in einem einachsigen Fassadenrisalit, gelangt man zuerst in den kleinen Kirchhof, der an der Westseite von der Eingangsfront der Kirche begrenzt und durch den Prälatentrakt vom Schlosshof getrennt wird. Die Arkaden des großen Hofes sind bis auf das Erdgeschoß vermauert oder verglast, bzw. am älteren Westtrakt nur als spätere gemalte Gliederung vorhanden. An der Westwand auch drei gemalte Wappen aus der Zeit Propst Rosolenz: Erzherzog Ferdinand II. (1619-1637), der Stiftsgründer Leutold von Wildon (t 1249) und Propst Rosolenz (t 1629).
Gegenüber dem nordseitigen Stiftsportal eine überlebensgroße Immaculata des Johann Matthäus Leitner aus dem Jahre 1733 mit Maria, Gelasius und Patrizius.
Von 1785 bis jetzt Pfarre.
Von 1785 bis 1840 im Besitz des staatlichen Religionsfonds.
1840 Kauf durch Erzherzog Johann von Österreich, seit dem Tode Erzherzog Johanns im Besitz Familie Graf Meran.

Die Pfarrer von Stainz seit 1785:

Alois DIENSTL 1785-1786, Exchorherr
Franz HILLER 1786-1787, Exchorherr
Josef SEIDLER 1787-1789, Exchorherr
Josef BRUNEDER 1789-1822, Exchorherr, 1804 Erneuerung des Hochaltares
Franz PRASCH 1822-1834
Matthias LEX 1834-1861,
Errichtung des Dekanates 1837
Josef KAHR 1861-1874, Kirchenrenovierung, 1863 Weihe der Marktkapelle
Josef KÖBERL 1874-1898
Josef GANGL 1892-1914, Kirchenrenovierung
Ludwig PICHLER 1915-1949, Friedhofserweiterung und Glockenkauf
Karl NEUHOLD 1950-1974, Bau des Pfarrheimes, Außenrenovierung der Kirche und Glockenkauf
Lorenz MÖSTL 1974-2006, Kircheninnen und -außenrestaurierung und Erneuerung der Orgel. Um- und Ausbau des Pfarrheimes
Dr. Boguslaw SWIDERSKI  ab 1.9.2006

© 2004 Dekanat Deutschlandsberg
bzw. die jeweilige Pfarre