| Im Jahr 1170 erfolgte der Bau der ersten Kirche und die Gründung der Pfarre durch das Erzstift in Salzburg.
Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1494 bis 1500 erbaut (42 m lang, 13,5 m breit und 21 m hoch). Im Jahr 1511 fand die Einweihung der Kirche durch den Bischof von Chiemsee statt. Von der ursprünglich gotischen Kirche ist nur noch der Apostelaltar vorhanden, der aus der Hallstätter-Schule (Meister Lienhard Astl) stammt. Einige Stühle sind auch noch Reste dieser gotischen Einrichtung.
Unsere Kirche ist der Aufnahme Mariens in den Himmel (15. August) geweiht.
Der frühbarocke Hochaltar wurde 1625 vom Salzburger Bildhauer Hans Pernegger d. Älteren entworfen und musste 1725 einem mächtigen Säulen-Hochaltar weichen. Die aus dem 15. Jh. stammende Madonna mit dem Kind weist auf das Patrozinium und auf die ursprüngliche Wallfahrtsstätte hin. Aus dem 17. Jahrhundert stammt der barocke Kreuzaltar. Daneben befindet sich ein römischer Grabstein (früher war hier eine Römersiedlung). Die barocke Kanzel wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Die Fenster am Hochaltar wurden 1866 eingesetzt.
Von den Böhlerwerken in Kapfenberg wurde das Stahlgeläute 1922 erworben. Die alten Glocken mussten im 1. Weltkrieg abgeliefert werden. Das Kirchengestühl ist aus verschiedenen Zeitepochen.
1990 wurde das Prebyterium nach den liturgischen Vorschriften des 2. Vatikanischen Konzils neu gestaltet. Altar und Ambo – aus Sölker Marmor – stehen im Zentrum. Der Boden besteht aus Adneter Marmorplatten.
1997 erfolgte die Außenrenovierung.
2005 erhielt die Pfarrkirche ein neues Bronze-Geläute, da die Stahlglocken in einigen Jahren funktionsuntüchtig geworden wären. Die fünf neuen Bronze-Glocken wurden von der Firma Perner in Passau gegossen.
2006 wurde das Turmkreuz von der Firma Janisch aus Stegersbach (Burgenland) repariert und restauriert und am 15. August vom Admonter Abt Bruno Hubl gesegnet. |