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Geschichte der Pfarre St. Magdalena Wildon

Das Christentum wurde schon in den ersten christlichen Jahrhunderten von römischen Kaufleuten und Soldaten in unsere Heimat gebracht. Die systematische Missionierung vollzog sich von Salzburg aus vom 7. – 9. Jahrhundert. Doch dürfte erst im Laufe des 12. Jahrhundert eine Pfarre Wildon errichtet worden sein.

Kirchplatz 1915

Kirchplatz 1915

1195 wird in einer Urkunde ein ”Pfarrer Heinrich von Wildon” erwähnt. Früher gehörte unser Gebiet zur Pfarre Hengsberg. Wildon gehörte ursprünglich dem Erzbistum Salzburg an, wurde dann aber dem im Jahre 1218 gegründeten Bistum Seckau einverleibt. Zur Pfarre gehörten bis 1750 nur Wildon, Unterhaus und Kainach. Die Ortschaften Stocking, Aug, Afram, Sukdull, Wurzing, Egg, Bergen, Kollisch, Greith und Auen, links der Mur, gehörten bis 1750 zur Pfarre St. Georgen a. d. Stfg; Weitendorf bis 1786 zur großen Pfarre Hengsberg. Nach der josephinischen Pfarrregulierung betreute der wildoner Pfarrer etwa 2200 Seelen. Der Pfarrer wurde im Jahre 1785 zum Dechant erhoben und sein Dekanat umfasste die Pfarren Hengsberg, Dobl, Preding, Wundschuh, St. Margarethen, Heiligenkreuz, Allerheiligen und Wildon.

 

 

 Im Jahre 1963 wurde aber das Dekanat Wildon dem Dekanat Leibnitz unterstellt und 1971 überhaupt aufgehoben.

 

© 2004 Dekanat Leibnitz
& die jeweilige Pfarre