Einfache, gerade Formen und Linien in hellen Farben gehalten, verbunden mit dem Kreuz, schmücken im heurigen Jahr die Osterkerze.
Einen „geraden, klaren und aufrichtigen Blick“ in Kirche und Welt, ja manchmal in der Familie zu behalten, ist in der heutigen Zeit gar nicht so einfach. Bei Missständen, Naturkatastrophen, Ungerechtigkeiten ist es nicht wunderlich, dass manche den hoffnungsvollen Blick für das Wesentliche verlieren. Nur wenn wir dieses „strahlende Licht“ hinter uns spüren, Anfang und Ende in die Hände Gottes legen, können wir gerade ausschauen und Hoffnung in einer „dunklen Welt“ finden. Dazu brauchen wir Gottvertrauen und müssen immer wieder auf Gottes versteckte Anwesenheit bei uns achten. So möge die Osterkerze uns ein Zeichen dafür sein, dass wir erinnert werden, einander in „geraden und aufrichtigen Blicken“ zu begegnen und die Erleuchtung, dieses „Licht von Gott“, immer wieder auf unserem Lebensweg zu suchen.
Diese Gedanken wurden von Frau Andrea Matzer verfasst, die auch die Osterkerze für unsere Pfarrkirche gestaltet hat.