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Dekanat Mürztal
Dekanat Muerztal
Pfarre Hönigsberg

Grazerstraße 85
8682 Mürzzuschlag-Hönigsberg
Tel. 0 38 52/26 74
hoenigsberg@graz-seckau.at
Die Pfarrkriche
Um 1550/60 wurde von Christoph Riß nahe dem Gehöft Anbauer ein Hammer errichtet. Im Gegensatz zu dem in Langenwang bereits bestehenden „Alten Hammer" wurde dieser „Neuhammer" genannt. 1564 erhielt Riß die Erlaubnis, auf diesen Hammer Leobnerisches Eisen zu verarbeiten und über den Semmering zu „verhandeln". Somit war die Keimzelle der Hönigsberger Eisen- und Stahlindustrie geschaffen. (Genaueres darüber lässt sich in der „Geschichte der Marktgemeinde Langenwang" von Othmar Pickl nachlesen).

In den Zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts begann durch die Expandierung der Stahlindustrie auch eine stärker werdende Besiedelung von Hönigsberg.

In diesen Jahren wurden die Arbeiterhäuser (heute Hofer-Siedlung), Meisterhäuser (heute u.a. Seniorentreffpunkt) und die Beamtenhäuser errichtet. Schulstraße und Neubaugasse waren noch Felder des Steindl-Guts. Lediglich eine Schienenanlage führte entlang der heutigen Schulstraße von der Ziegelei Steindl zu den Schoeller-Bleckmann Werken.

Im Jahre 1940 erfolgte die Eingemeindung von Hönigsberg in das Stadtgebiet von Mürzzuschlag.

Bis dahin gehörten die Ortsteile Hönigsberg Zimmersdorf und Gutenbrunn zu Langenwang.

Noch heute hört man so manchen alten Gutenbrunner sagen, dass er ins "Dorf" geht wenn er in Langenwang eine Besorgung macht.

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