"Die Armen nicht aus den Augen verlieren!"
Die Wallfahrt für die
Weltkirche führte 2008 von Mürzzuschlag nach Hönigsberg.

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Rund 100 Teilnehmer aus vielen Teilen
der Steiermark machten sich am 30. September auf den Weg, um
gemeinsam für die Weltkirche zu beten. Neben Gästen aus
Schwarzafrika feierte auch Father Luke Apa den Gottesdienst mit. Apa
ist ein Priester aus Papua Neuguinea, der für einige Tage bei
Franz und Irmgard Riegler im Mürztal zu Gast ist. Die beiden
Obersteirer haben mehrere Jahre auf diesen südpazifischen Inseln als
Entwicklungshelfer gearbeitet. Auf ihre Initiative hin wurde der
Freundeskreis Papua-Neuguinea in Mürzzuschlag gegründet.
Diese Gruppe war auch der Anlass für
„Welthaus Graz“ und „Missio Steiermark“, die diesjährige
Wallfahrt für die Weltkirche im Mürztal zu organisieren.
„Papua Neuguinea ist jenes Land, das heuer im Oktober, dem so
genannten Monat der Weltkirche, besonders in den Blick genommen
wird“, erklärte Ernst Zerche von „Missio Steiermark“.
Father Luke Apa betonte in seiner Predigt, dass die Reichen die armen
Menschen nicht aus den Augen verlieren dürfen.
Besonders originell waren jene Lieder
der Wallfahrt, die in „Pidgin“, der Umgangssprache von Papua
Neuguinea, gesungen wurden. Sie ist eine Mischung aus englisch,
deutsch, holländisch, spanisch, portugiesisch und melanesisch.
Die Schule heißt „Skul“, Gott heißt „God“, und
ein Fest ist ein „Singsing“.
Friedrich Rinnhofer

Die Organisatoren der Wallfahrt (von links nach rechts):
- Dietmar Schreiner (Welthaus Graz)
- Maria Krapscha, Irmgard Riegler, Jürgen Krapscha und Franz Riegler (alle Freundeskreis Papua-Neuguinea)
- Father Luke Apa (Papua Neuguinea)
- Pfarrer Wolfgang Schwarz (Missio Steiermark)