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St. Florian

Der ältere Teil, Turm und Chorraum, wurde bereits 1644 auf Resten einer vielleicht mittelalterlichen Burgruine errichtet. 1654 wurde diesem Raum eine breite Saalkirche angefügt. Vielleicht waren die beengten Platzverhältnisse der Pfarrkirche Ursache für diesen 1668 fertiggestellten Erweiterungsbau.

Der Hochaltar stammt aus dem Jahre 1754 und zeigt im Altarblatt den Kirchenpatron St. Florian in ritterlicher Kleidung. Das Altarblatt schuf Valentin J. Metzinger,  der zu den besten Barockmalern Sloweniens zu zählen ist.

Ebenso sehen wir am Hochaltar die in ihrer Gebärdensprache lebendig wirkenden Standbilder des Hl. Stephanus (Steine), des Hl. Martin von Tours (Gans), des Hl. Ulrich von Augsburg (Fisch auf dem Buch) sowie des Hl. Laurentius (Rost).

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Die Kanzel (1768) zeigt die Verklärung Christi. Der verklärte Christus erscheint zwischen Moses und Elias, darüber der Wolkenhimmel, aus dem Gottvater spricht. Die Apostelzeugen Petrus, Jakobus und Johannes sind an der Kanzelbrüstung postiert.

Die Seitenaltäre wurden 1771 errichtet und sind dem Hl. Josef und der Hl. Anna geweiht.

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Auf der 1775 errichteten Orgelempore befindet sich ein bedeutendes Orgelwerk mit elf Registern. Es ist das einzige bekannte Werk des Radkersburger Orgelmachers Christian Clevo.

Aus der Glockengießerei Perner in Passau stammen die 2008 aufgezogenen Glocken:
Kaiser-Karl-Friedensglocke 
350 kg - h´
Florianiglocke  290 kg - Cs"

aus "Führer durch die Kirchen am Stradener Himmelsberg"
von Gottfried Allmer
 

Der Turm der Florianikirche ist 33 m hoch


Straden liegt 376 m über dem Meeresspiegel!
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