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Pfarre Deutschfeistritz

 
Zur Geschichte der Pfarre Deutschfeistritz
Deutschfeistritz – in alten Aufzeichnungen „St. Mörten ob Veustriz“ genannt,  war ursprünglich eine Tochterpfarre von Gratwein und wird 1297 erstmals urkundlich erwähnt. Aus dieser Zeit stammt auch der älteste Teil der Pfarrkirche. Mutter- und Tochterpfarre unterstanden der Diözese Salzburg.

1607 kamen durch einen Tauschvertrag Gratwein, Feistritz, Übelbach, Gratkorn und St. Bartholomä zum Zisterzienserstift Rein und gehören ihm bis heute an.

Deutschfeistritz wird allerdings seit den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts von der Diözese Graz-Seckau verwaltet.
Die Pfarre Deutschfeistritz heute
Die Pfarre umfasst im Wesentlichen die politischen Gemeinden Deutschfeistritz und Peggau. Im Pfarrgebiet leben 6000 Einwohner, davon sind 5254 Katholiken.

Deutschfeistritz bildet seit 1989 mit Übelbach einen Pfarrverband.

Das ganze Übelbachtal war in früheren Zeiten neben Land- und Forstwirtschaft von Bergbau und metallverarbeitenden Betrieben (Hammerwerken) geprägt.

Heute gehört das Pfarrgebiet zu den typischen Pendlergemeinden im Umland von Graz.

Pfarrkirche, Verwaltung, Seelsorgestellen
Wer durch das Mur- oder Übelbachtal fährt, erblickt schon von weitem die Pfarrkirche, die auf dem Kirchberg von Deutschfeistritz steht.  

Die Verwaltung der Pfarre – das Pfarrzentrum mit Kindergarten, Pfarrkanzlei und Pfarrsaal -  befindet sich mitten im Ort. Dazu gehört auch eine moderne Begräbniskapelle (Franziskuskapelle).

Im Pfarrgebiet befinden sich einige wichtige Seelsorgestellen:

vor allem das SOS Kinderdorf mit eigener Kapelle und eigenem Seelsorger,

und die Margarethenkirche von Peggau, die Mittelpunkt einer sehr aktiven Gottesdienstgemeinde ist.

Die Kapelle des Schlosses Waldstein dient heute als jener Ort, an dem die Christen des Pfarrverbandes Deutschfeistritz-Übelbach ihre gemeinsamen Gottesdienste feiern.

Gottesdienstordnung

© 2005 Dekanat Rein & die jeweilige Pfarre