* „Letzte Ölung“ wird dieses Sakrament bei uns genannt. Denn bis heute ist es üblich, dass ein Priester einem Todkranken die sogenannten Sterbesakramente (Salbung und Kommunion) spendet.
Allerdings versucht die Kirche seit geraumer Zeit, den ursprünglichen Sinn der Krankensalbung wieder zu gewinnen:
Es ist das Sakrament der Heilung, das einem Schwerkranken gespendet wird, in der Hoffnung, dass er wieder gesund wird.
Jede schwere Krankheit ergreift ja den ganzen Menschen: sie ruft nicht nur körperliche Leiden hervor, sondern bringt auch die Seele aus dem Gleichgewicht: der Mensch schwebt zwischen Angst und Bangen, Verzweiflung und Hoffnung. Sein ganzes Leben steht auf dem Spiel. In dieser Situation wird dem Kranken im Sakrament der Krankensalbung Gottes Nähe zugesprochen. |