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Pfarre Bad Blumau |
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Filialkirche St. Anna in Jobst |
| Beschreibung der Kirche
| Außen
1741 erbaut - außerhalb des Ortes
Längsgerichteter Konchenbau, im Osten ein fünfgeschossiger,
quadratischer Turm vorgestellt, dessen Obergeschoß in ein Oktogon
übergeht, das von einem geschweiften und mit einer Laterne versehenen
Helm bekrönt ist.
Das Äußere der einzelnen Apsiden ist durch toskanische Pilaster und
acht große Rechteckfenster gegliedert; die nördliche und südliche
Konche ist unter den Fenstern zusätzlich durch Türen geöffnet.
Da das Bodenniveau hinter dem Turm stark abfällt, fußen die seitlichen
Apsiden und die Chorapsis auf einem hohen Sockelunterbau.
Zwischen der südlichen Konche und der Chorapside schmiegt sich das Sakristeigebäude an, das über eine Stiege zugänglich ist.
An der Nord- und Ostapside sowie an der östlichen Eingangsfront ist
jeweils eine Sonnenuhr angebracht, wobei die letztere mit den
Jahreszahlen 1741 und 1958 bezeichnet ist.
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| Innen
Grundriß: mittlerer quadratischer Zentralraum, nach vier Seiten Konchen angefügt
Innenraum: Länge 23,70 m, Breite 18,35 m, Höhe 11,50 m
Die den kreuzgratgewölbten Mittelraum markierenden Wandpfeiler betonen
durch ihre reiche Verkröpfung und durch ihr ausladendes Gesimse den
zentralen Innenraum.
Die Orgelempore wird von zwei quadratischen Pfeilern mit toskanischen
Pilastern abgestützt, die sich über den Kapitellen fortsetzen.
Durch die acht großen, rechteckigen Fensteröffnungen wird dem Raum eine stimmungsvolle Helligkeit gegeben.
Die zum Großteil noch vorhandene originale Barockverglasung in
Sechseckverbleiung wurde 1971 durch die Fa. Bergmann aus Graz
instandgesetzt und ergänzt. Im gleichen Jahr erhielt der Bau eine neue
Innenfärbelung.
Die Kirche wurde nun von 1993-1997 außen und innen vollständig renoviert.
Im Zentrum des Altars befindet sich die Gruppe der Hl. Anna, die als Lehrerin ihrer Tochter Maria dargestellt wird.
Diese auf das Kirchenpatrozinium hinweisende und als Gnadenbild
verehrte Gruppe wurde 1783 von Leopold Schlager, Bildhauer zu Hartberg,
verfertigt und vom Vergolder aus Hartberg gefaßt. Sie wurde anstelle
einer älteren Statue, die aufgrund einer 1782 erfolgten josephinischen
Verordnung nicht mehr zur Aufstellung kam, in Auftrag gegeben.
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