Den
Hochaltar ziert das Bildnis des hl. Georg, der nicht, wie sonst üblich, hoch zu
Ross gezeigt wird, sondern in den Himmel auffährt. In der Mitte des Altares
über dem Tabernakel steht die Marienstatue „Maria, Heil der Kranken im Rotgmoos,“
die der Mariazeller Muttergottesstatue nachgebildet wurde. Sie wurde von einem
Mann namens Wilfling, einem Schmiedemeister aus Wien, der in Hainersdorf
geboren wurde, gestiftet.
| Immer wieder wurde vor diesem Bildnis die
Hilfe der Muttergottes erfleht. Es gab viele Heilungen, von denen unzählige
Votivtafeln zeugten, welche in der Nähe des Hochaltares angebracht waren. Viele
Wallfahrer, besonders aus Ungarn, pilgerten zu diesem Gnadenbild. Kaiser Josepf
II. ließ diese Votivtafeln entfernen. Zwei Kopien sind noch an den Pfeilern zwischen
Hochaltar und Kirchenschiff sichtbar.
|
Links und rechts neben dem Tabernakel
stehen die Statuen der hl. Anna und des hl. Joachim, daneben links und rechts
die Statuen des hl. Laurentius und des hl. Stephanus. Oberhalb steht links die
Statue des hl. Donatus und rechts die des hl. Florian.
Der linke Seitenaltar ist der Unbefleckten
Empfängnis Mariens geweiht. Maria wird links von der hl. Katharina und rechts
von der hl. Barbara flankiert.
Am rechten Altar sind die Schutzengel dargestellt.
Die Schutzengelbruderschaft, die diesen Altar errichten ließ, wurde 1704 unter
Pfarrer Mathias Josef Sattler gegründet, ihr gehörten Männer und Frauen an. Sie
war ein weltlicher Orden mit festen Regeln, die die täglichen Gebete und
Verrichtungen, Beicht- und Kommunionempfang, das private Leben, aber auch das
Leben in der Kirche mit einschlossen.
Sie wurde am 12. Juli 1726 vom Fürstbischof
von Salzburg unter dem Pontifikat von Benedikt XIII.anerkannt.
 |  | Linke Seitenaltar
| Rechte Seitenaltar
|
|