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Katholische Jungschar
 
Wir stellen Kinder in die Mitte
 

Wer wir sind…

Derzeit besteht unsere Gruppe aus ca. 20 Kindern, die zwischen 6 und 13 Jahre alt sind und aus 6 BegleiterInnen.

Wenn auch du schon zur Schule gehst und mal Lust hast, hautnah eine Gruppenstunde mitzuerleben, kannst du jederzeit bei uns vorbeischaun.

Was wir tun…

Natürlich möchtest du wahrscheinlich wissen, was in einer Gruppenstunde so alles passiert...

Also:
Es werden Themen erarbeitet, die euch Kinder beschäftigen, gemeinsam wird gebastelt und es werden Ausflüge unternommen.
Einen Großteil der Zeit verbringen wir aber mit Spielen.

Die meisten Kinder bevorzugen Ball-, oder Laufspiele.
Wenn diese nicht so ganz zu deinen Favoriten zählen, finden wir bestimmt etwas, dass auch deinem Geschmack entspricht.

Weißt du, wir sind sehr bemüht, auf die Bedürfnisse ALLER Kinder zu achten, da das (Er-) Leben von Gemeinschaft eines unserer wichtigsten Ziele ist.

Höhepunkte im Jungscharjahr…

 o Sternsingeraktion
 o Kinofahrt
 o Wald- und Flurreinigung im Großraum Ilz
 o Lagerwoche auf einer Almhütte, oder in einem
  Ferienhaus

Wann und wo wir uns treffen…

Wir treffen uns meistens 14-tägig im Pfarrhof Ilz.
Die Gruppenstunden beginnen um 14:00 Uhr und enden um 16:00 Uhr.
Die genauen Termine der Gruppenstunden findest du in der allgemeinen Terminübersicht auf der Startseite.

Unser Leitbild…

Die 4 Säulen der Jungschararbeit

1. Lebensraum

Ziel der Jungschararbeit ist es, den Forderungen der Kinder nach einem individuellen Lebensraum gerecht zu werden. Dieser wird in den regelmäßigen Gruppenstunden, bei Ausflügen, oder am Lager, zur Verfügung gestellt. Kinder erhalten hier einen Platz an dem sie sich wohl fühlen können, kreativ sein können, einfach sie selbst sein dürfen und angenommen sind, so wie sie sind.


2. Spielraum

Spielen ist für Kinder sehr wichtig, weil sie im Spiel vieles ausprobieren können, was sie sich sonst vielleicht nicht trauen würden, was aber z.B. in Verkleidung kein Problem für sie darstellt.
So ist das Spielen ein Übungsfeld für das Leben. Spielen kann man aber auch einfach nur um des Spielens Willen, um Spaß und Freude zu haben, ohne Fragestellungen bearbeiten zu wollen, oder Übungsfelder zu schaffen.


3. Freiraum

Hier soll Platz sein für Dinge, die Kinder tun wollen. Das heißt, wenn ein Kind einmal nicht mitspielen möchte, ist das ebenfalls möglich. Es bedeutet aber auch, dass Kinder bei der Programmgestaltung der einzelnen Gruppenstunden miteinbezogen werden. Hier können sich Kinder ihren Lebens- und Freiraum gestalten.
Wichtig ist es, den Kindern einen „echten“ Freiraum in der Gruppenstunde zu geben. Das ist eine Zeit, in der man nichts geplant hat, in der sie machen können, was sie wollen. Denn gerade solche „freien“ Zeiten haben die meisten Kinder schon im Volksschulalter nicht mehr. Ist ihr Kalender doch mit diversen Freizeitaktivitäten zugepflastert.


4. Glaubensraum

Auch in Fragen des Glaubens müssen Kinder begleitet werden. Begleiten heißt nicht, dass man in der Lage sein muss, alle Fragen beantworten zu können. Genau das Gegenteil ist der Fall. Man hat die Möglichkeit, seine Gedanken, Sichtweisen und Überlegungen weiterzugeben und nicht mehr. Man darf und soll nicht erwarten, dass ein Kind die Überzeugungen annimmt.

Sie sind vielmehr eine Begleitung, die Kindern auf ihrem persönlichen Glaubensweg zur Seite stehen. Das was ihnen zuspricht, nehmen sie sich selbst heraus. Somit kann der Glaubensraum zu einem Freiraum werden.


© Karin Strempfl

© 2006 Dekanat Waltersdorf
& die jeweilige Pfarre