Dekanat Weiz
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Geschichte und Daten der Pfarre Weiz

Das erste Gotteshaus soll um die Mitte des 11. Jh. am Weizberg errichtet worden sein. Um 1140 wurde vom Salzburger Erzbischof der erste Pfarrer für Weiz („Wides“) bestellt. War dieser zuerst noch dem Hauptpfarrer von St. Ruprecht untergeordnet, wurde die Pfarre Weiz bald selbständig und umfasste im Laufe der nächsten Jahrhunderte ein immer größeres Gebiet, das von Passail bis St. Radegund reichte. Die heutige Größe bekam die Pfarre im 19. Jh., nachdem auch Gutenberg eine eigene Pfarre werden konnte.

Vom Mittelalter an bis Ende des 18. Jh. war der Weizberg auch eine weithín bekannte Wallfahrtsstätte, an der in den Glanzzeiten über 100.000 Kommunikanten pro Jahr gezählt wurden.

1757 wurde der Grundstein für die jetzige barocke Weizbergkirche gelegt, am 22.Juli 1776 wurde der Schmerzhaften Mutter Maria feierlich eingeweiht. Das Patrozinium feiern wir am 15. September.

Das Wallfahrtsleben kam nach den josefinischen Reformen beinahe zum Erliegen.

Die beiden Weltkriege überstand die Kirche - abgesehen von abgelieferten Glocken - unbeschädigt.

Heute präsentiert sich die Pfarre - eine der größten der Steiermark - als ein Zentrum geistlichen und kulturellen Lebens, das weit über die Pfarrgrenzen hinaus Einfluss ausübt. Aktive Gemeinschaften, Pfingstvision, Glaubenstage, Bildungsveranstaltungen und Konzerte geben ein Zeugnis von der Lebendigkeit christlichen Gedankengutes in unserer postmodernen Welt.

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