Die ursprüngliche Kirche auf dem Weizberg war eine dreischiffige romanische Basilika. Um die Mitte des 14. Jh. wurde die Kirche durch den Zubau eines geosteten gotischen Chores vergrößert. Damals war die Kirche „Mariä Himmelfahrt“ geweiht („Himmelsbergerin“). Durch die Zunahme der Pfarrbevölkerung und der Wallfahrer wurde im 18. Jh. der völlige Neubau der Kirche notwendig. Dieser wurde 1757 / 58 durch den bekannten steirischen Barockarchitekten Josef Hueber durchgeführt. In zwei Jahren hat man an der Stelle des alten Gotteshauses das neue errichtet, ohne dabei aufzuhören, in der Kirche die Messe zu feiern. Am 8.12. 1758 wurde die Gnadenstatue in die neue Kirche übertragen.
Die Kirche ist 53,60 m lang, die Fassade ist 25,80 m breit, im Zentralraum beträgt die Breite 29 m. Die (Schein-)Kuppel erreicht eine Innenhöhe von 21 m.
Für die Innenausstattung wurden die bekannten Künstler Josef Ritter von Mölck (Fresken und Altarbilder), Veit Königer (Hochaltar) und Jakob Peyer (Kanzel und Seitenaltäre) gewonnen. Am 22. Juli 1776 wurde die Kirche vom Seckauer Bischof Josef Graf Spaur geweiht.
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