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Tipps

Umwelttipp – Nahrung

Die Landwirtschaft trägt zu etwa 30% zum Treibhauseffekt bei. Wir Konsumenten haben aber durch die Wahl unserer Produkte einen großen Einfluss darauf:

• Bio-Nahrungsmittel verbrauchen durchschnittlich nur die Hälfte an Energie zur Erzeugung wie konventionell angebaute Produkte. Das wird erreicht durch Verzicht auf Kunstdünger, Spritzmittel und intensive mechanische Bearbeitung der Äcker, sowie die geschlossene Kreislaufwirtschaft.

• Die Zucht von Fleisch, Eiern und Milch verbraucht die 3 bis 15-fache Futtermenge, die für eine vegane Ernährung notwendig wäre. Natürlich gibt es hier große Unterschiede, eine Kuh auf der Alm isst Gras, das der Mensch nicht essen könnte; Hendl in Massentierhaltung leiden nicht nur, sondern tragen auch zu Abholzung des Regenwaldes bei, denn das Futter wird oft aus Südamerika importiert.

• Kaufen Sie regional und saisonal ein! Sie bekommen nicht nur frischere Ware, reduzieren damit das Verkehrsaufkommen weltweit sondern erhalten auch die heimische Landwirtschaft und damit unsere Kulturlandschaft.

Umwelttipp – Verpackung

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind – und nach ihm eine Woche der Müllberge.
Ich will Ihnen jetzt gar nicht das Geschenkpapier verleiden, es macht schließlich nur einen kleinen Teil des Verpackungsmülls aus. Vielleicht versuchen Sie aber heuer ganz gezielt, Ihren Geschenken eine persönliche Note zu geben und auch die Verpackung zum Geschenk zu machen:

• Holzspandosen, schöne Tücher, Säckchen, Körbe etc, eignen sich ganz vorzüglich zum stilvollen Verpacken persönlicher Geschenke und können sinnvoll weiterverwendet werden.
Die folgenden Tipps können Ihnen das ganze Jahr helfen:

• Kaufen Sie bewusst offene Ware – zum Beispiel am 
Bauernmarkt

• Verwenden Sie Körbe und Taschen statt Plastiksäcken

• Kaufen Sie Mehrwegflaschen statt Wegwerfpackung

• Falten Sie Tetrapacks und PET-Flaschen zusammen, das reduziert das Volumen

• Trinken Sie Leitungswasser statt verpackter Getränke

• Trennen Sie Verpackungsmüll und Papier strikt vom Hausmüll – es spart Ihnen Kosten!

Umwelttipp – Beleuchtung

Energiesparlampen sparen dreifach:

1. Geld: Bei gleicher Lichtleistung verbrauchen Energiesparlampen nur etwa ein Fünftel der Energie. Das spart bei einem Luster mit 6 Lampen und drei Stunden täglicher Einschaltdauer im Jahr  gleich einmal 60 EUR.

2. Arbeit: Energiesparlampen leben länger als normale Glühbirnen – 6.000 bis 15.000 Betriebsstunden statt etwa 1.000. Das erspart viel Arbeitszeit beim Auswechseln, vor allem wenn die Lampen schwer zugänglich sind. Die längere Lebensdauer egalisiert auch den Mehrpreis.

3. Wärme: Bei normalen Glühlampen werden etwa 95% der Energie in Wärme umgesetzt, nur 5% in sichtbares Licht. Entsprechend heiß werden sie auch im Betrieb. Ihrer Abwärme kann Räume vor allem im Sommer unangenehm aufheizen. Energiesparlampen geben siebenmal weniger Wärme ab.
Energiesparlampen sind heute in nahezu allen Formen, Lichtstärken und Farbtemperaturen erhältlich. Sie können in nahezu jeder Lampe eingesetzt werden.
Tipp: Wer auf Ökostrom umsteigt, kann die ohnehin geringen Mehrkosten durch Umstellung auf Energiesparlampen leicht ausgleichen – und so gutes Licht mit gutem Gewissen genießen.

Umwelttipp – Wäsche waschen und trocknen

Waschmaschinen (und besonders Wäschetrockner) zählen zu den Stromfressern im Haushalt:
Eine 60°C-Wäsche braucht etwa 1,5 kWh. Wesentlich mehr, etwa 3,5 kWh, verbraucht eine Trocknung.
Die folgenden Tipps können sich also durchaus bezahlt machen:
• Die Maschine nur einschalten, wenn sie ganz voll ist
• Eine niedrige Waschtemperatur wählen (60° statt 90° spart  
   40%)
• Kurze Programme wählen, statt Vorwäsche Flecken einweichen.
• Wäscheleine statt Trockner verwenden
• Hohe Schleuderdrehzahlen reduzieren die Trockenzeit
   Worauf ist bei der Neu-Anschaffung zu achten:
• Die Stromkosten sind oft höher als die Anschaffungskosten!
• Energieeffizienzklasse A+ oder A++
• Hohe Schleuderdrehzahl (mindestens 1200 U/min)
• Es gibt Trockner mit Wärmepumpe, die 40% weniger Strom 
   verbrauchen (Energieeffizienzklasse A).
• Gasbetriebene Trockner sind wesentlich effizienter als 
   elektrische.

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