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Katholischen Arbeitnehmer/innenbewegung Steiermark

KAB Steiermark
Bischofplatz 4
8010 Graz

Tel.: 0316/8041-326
Mobil: 0676/87422326
Fax: 0316/8041-18326
E-Mail: kab@graz-seckau.at


Teilzeit: Flexibel – mit geringen Chancen auf eine Vollbeschäftigung!

diesem Titel konnte auch die Katholische Arbeitnehmer-/ innenbewegung Steiermark beim Infocafe des ÖGB am vergangenen Freitag zum Thema „Atypische organisieren sich“ ihren Beitrag im Rahmen ihres Jahresschwerpunktes „prekäre Arbeitsverhältnisse“ einem breiten Publikum präsentieren.

Den ganzen Tag über hatten vor allem Betroffene die Möglichkeit Informationen zu den einzelnen Bereichen der atypischen Beschäftigungen einzuholen und bei den Diskussionen ihre eigenen Erfahrungen einzubringen.


Heimo Seiner und Verena Hohenadler von der KAB-Steiermark gaben Informationen zum Bereich der Teilzeitbeschäftigung und sammelten gemeinsam mit den Betroffenen vor Ort einige Forderungen, wie z.B.

  • Gemeinsam vereinbarte, langfristig planbare  Arbeitszeiten
  • Existenzsicherung durch z.B. Grundeinkommen
  • Verstärkte Möglichkeit zur Weiterbildung
  • sowie Aufstiegsmöglichkeiten auch für Teilzeitbeschäftigte
  • Großes Augenmerk auf burn-out z.B. durch verstärkte Betreuung durch Arbeitspsychologen

Durch Vernetzung vieler Organisationen, die sich mit der Thematik der atypischen Dienstverhältnisse beschäftigen, soll mit gemeinsamen Forderungen an die verantwortlichen Politiker herangetreten werden.

Am 29. Februar wird es Österreichweit einen Aktionstag zu diesem Thema geben, um auch die Öffentlichkeit auf die Problematik dieser prekären Arbeitsverhältnisse aufmerksam zu machen.

04.02.2008


Kann ich davon leben?

Prekäre Arbeitsverhältnisse
Chancen und Risiken

Unter diesem Titel stand der diesjährige Studientag der Kath. Arbeitnehmer/innenbewegung (KAB) in der Steirermark am vergangenen Samstag in der Otto-Möbes-Akademie in Graz.

Während Andreas Berger vom ÖGB in seinem Referat die prekären Arbeitsverhältnisse (was heißt „prekäres Arbeitsverhältnis“? – prekär = unsicher, widerruflich, niedriges, nicht kontinuierliches Einkommen, unzureichender sozialer Schutz…) in Zahlen und Fakten verdeutlichte, – in Österreich sind rund eine Million Menschen davon betroffen – konnten die Teilnehmer/innen in den anschließenden Arbeitskreisen zahlreiche Beispiele anhand realer Lebensgeschichten nennen Weiters wurden Ideen erarbeitet, wie die KAB Betroffenen Hilfestellungen anbieten kann und langfristig eine Verbesserung für alle in prekären Arbeitsverhältnissen Arbeitenden möglich ist.

Hier wurde von Information der Betroffenen angefangen, bis hin zu konkreten Forderungen an die Politik – gemeinsam mit anderen Partnern, wie dem ÖGB - eine breite Palette von Möglichkeiten erarbeitet.

In seinem Schlusswort appellierte der Vorsitzende der KAB-Steiermark, Heimo Seiner, dieses Thema in den KAB- Runden und im Umfeld jedes Einzelnen bewusst zu machen, um so auf die Gefahren und langfristigen Folgen dieser prekären Arbeitsverhältnisse aufmerksam zu machen.

Gemeinsam mit work@flex – der ÖGB-Teilorganisation, die sich mit diesem Thema intensiv beschäftigt - will die Katholische Arbeitnehmer/iInnenbewegung das Problem prekärer Arbeitsverhältnisse in Öffentlichkeit und Politik bewusst zu machen und für Betroffene einerseits Service und Information anbieten und andererseits gesetzliche Verbesserungen erwirken.

ÖGB und KAB laden alle Betroffenen und Interessierten zu einer Informationsveranstaltung am 1.2. im ÖGB-Haus, Karl-Morre-Straße 32, in Form eines Informationscafes von 10.00 bis 18.00 Uhr ein.

<<Einladung downloaden>>

Am Vormittag gibt es allgemeine Informationen zum Thema „Prekäre Arbeitsverhältnisse“ und am Nachmittag gibt es die Möglichkeit Näheres zu speziellen Themen, wie z.B. „Teilzeit: Flexibel – mit geringen Chancen auf eine Vollzeitbeschäftigung“ zu erfahren. Der Tag endet mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wie werden atypische Beschäftigungsformen sozial?“.

Nähere InformationenKAB-Steiermark,Tel. 0316/8041-326

und Anmeldung: GPA-DJP, Regionalstelle Steiermark, Tel. 05 0301-24261

Verena Hohenadler



 Positive Nachricht von „Billa“

Die Handelskette „Billa“ hat mitgeteilt, am 8.Dezember ihre Geschäfte nicht geöffnet zu halten. Dies ist ein erfreulicher Schritt in die richtige Richtung und die Katholische Arbeitnehmer/innenbewegung der Steiermark begrüßt diese Entscheidung sehr!

Es ist ein positives Zeichen für die betroffenen Angestellten, die diese Zeit mit Ihren Familien verbringen können. Es ist aber auch ein Zeichen für alle mündigen Konsumenten, diesen Tag zum Feiern, zum Ausspannen im Kreise Ihrer Familie verbringen zu können und nicht dem Konsumwahn erliegen zu müssen.

Zu hoffen ist aber auch, dass dies ein weiterer Schritt zur „Außer-Streit-Stellung“ des arbeitsfreien Sonntages ist und möglichst viele Unternehmen sich diesem Beispiel anschließen.

„Arbeit braucht Pause“ gilt für die betroffenen Angestellten im Handel das ganze Jahr über genauso wie, dass wir - mündige Menschen - Zeit zum Innehalten und Feiern brauchen.

Für die Katholische Arbeitnehmer/innenbewegung der Steiermark


Heimo Seiner                                                                             Verena Hohenadler

Vorsitzender                                                                                Diözesansekretärin




 
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