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Katholische Kirche in der Steiermark Diözese Graz-Seckau
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Katholische Frauenbewegung Leitfarbe KFB-Blau

Die kfb Steiermark tritt ein für:

Entfaltung der Persönlichkeit:
erlernen gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz
Vielfalt in der Lebensgestaltung:
erlernen gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz
Leben in Gruppen:
pfarrlichen Frauengruppen
Aktions- und Projektgruppen
Gruppen für Frauen in spezifischen Lebenssituationen
Verkündigung:
Möglichkeiten zur Vertiefung des Glaubens und Glaubenswissens
Offenheit für Frauen in Glaubensschwierigkeiten und für Frauen, die sich von der Kirche distanziert haben
Liturgie:
Liturgische Feiern aus, in deren Inhalt und Gestaltung Frauen ihre Lebensrealität wiederfinden.
Eine verständliche Sprache, die Frauen ausdrücklich nennt und benennt
Bestärkung von Frauen, sich in Gremien der Leitung und Mitverantwortung zu engagieren
Zulassung von Frauen zu allen Diensten der Kirche.
Ökumene:
Zusammenarbeit mit Frauen aus verschiedenen christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften, z. B. Weltgebetstag und ökumenisches Frauenforum
Gerechtigkeit:
Selbstbestimmung von Ehepartnern, verantwortliche Elternschaft, Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie partnerschaftliche Arbeitsteilung von Erwerbs- und Familientätigkeit
Friede:
Abrüstung und weltweite Ächtung des Krieges als Mittel der Konfliktaustragung
Eine Kultur des Teilens und des weltweiten Umverteilens als Beitrag für eine aktive Friedenspolitik
Bewahrung der Schöpfung:
Schutz des menschlichen Lebens in allen Phasen
Umweltschutz im eigenen Umfeld
Maßnahmen von Wirtschaft und Gesetzgeber für notwendigen Umweltschutz
Frauensolidarität
Für die Rechte von Frauen und sozial Schwachen eintreten
 

Worauf die kfb heute stolz sein kann:
der kfb gehören 21 484 Frauen an (Stand: September 2007):
entweder als Mitgliedsfrauen  die jährlich € 8,-- Mitgliedsbeitrag bezahlen
oder in einer Funktion z.B. Referentin, Interessentin, kfb-heute-Leserin, Bezieherung der Arbeitsunterlagen u.a.
Die kfb hat eine funktionierende Struktur: das Herzstück der Frauenbewegung ist die "Frauengruppe" in der Pfarre. Manche nennen sich noch Helferinnenkreis, manchen nennen sich Mütterrunde, manche haben keinen Namen, alle
aber sind getragen von der Kraft des Glaubens an einen liebenden Gott, der Leben und Liebe ist. Diese Frauen leben und gestalten Kirche vor Ort, sie bestärken einander in ihrem Glauben und sie geben die Glaubens- und Festkultur der nächsten Generation weiter.
225 Pfarrleiterinnen und 185 Stellvertreterinnen, 114 Dekanatsleiterinnen mit ihren Teams, 89 Referentinnen, 9 Diözesanleiterinnen und 1 geistlicher Assistent, 1 Diözesansekretärin, 1,5 Bürosekretärinnen (zum Teil für die kfb tätig) arbeiten in der "Bewegung" mit. Sie organisieren regelmäßig Konferenzen (Diözesan-, Dekanats- und Pfarrkonferenzen) und führen Veranstaltungen und Aktionen durch.

Die kfb ist eine Einrichtung der Kath. Aktion der Diözese: die kfb beteiligt sich an diözesanen Projekten, die die gesamte Diözese betreffen. Viele Frauen tragen z.B. den Prozess 2010 mit, entwerfen Ideen zur Weiterentwicklung der Pastoralstruktur und arbeiten an deren Umsetzung mit. Den Frauen ist es ein großes Anliegen, das "die Kirche" ihrem Auftrag zur Verkündigung, zur Liturgie und zur Diakonie in zeitgemäßer Form nachkommen kann.
Die kfb ist eine starke Bildungsgemeinschaft: Bildung ermöglicht Beteiligung in Kirche und Gesellschaft. In unzähligen Veranstaltungen beschäftigen sich Frauen mit religiösen und gesellschaftspolitischen Themen. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Dekanatsbildungstage (24 mit oft mehr als 100 Teilnehmerinnen) werden Themen diskutiert und mit dem eigenen Lebensalltag verbunden.
Die kfb im Wandel: Die Frauen der kfb wissen um die Notwendigkeit des Dialogs mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Glaubensausrichtung und Lebensprägung. Sie können zuhören und schweigen, sie können wahrnehmen und Meinungen auf den Punkt bringen, sie handeln, wenn Ungerechtigkeit geschieht. Diese Fähigkeiten der Frauen haben diese Bewegung 50 Jahr lang bestehen lassen und diese Fähigkeiten werden auch die Zukunft ermöglichen

8010 Graz
Bischofplatz 4
T: 0316 8041-257
F: 0316 8041-370
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