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Methoden der Bibelarbeit


Biblische Figuren

Ein "handgreifliches" Medium zur Verkündigung der biblischen Botschaft

Ursprung und Idee

Die Arbeit mit Biblischen Figuren nahm vor ca. 35 Jahren in der Schweiz (Schwarzenberg, Kanton Luzern) ihren Anfang und gewinnt seit einigen Jahren auch in Österreich langsam an Bekanntheit.
Die ursprüngliche Idee, Krippenfiguren zu schaffen, wurde in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Nicht nur die Weihnachtsgeschichte, sondern vielfältigste biblische Erzählungen lassen sich mit Hilfe dieser Figuren darstellen und gestalten.
 Ermöglicht wird das durch ihre Beweglichkeit und Standfestigkeit, wodurch sie verschiedene Körperhaltungen einnehmen und Stimmungen sichtbar machen können.

Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen - der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen.
Es tut uns sicher gut, nicht nur über den Kopf Zugänge zu den Zeugnissen der ganzen Heilsgeschichte zu suchen, sondern auch mit Leib und Seele.
Zum Einsatz kommen können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause (auch als Weihnachtskrippe), im Religionsunterricht, in der Behindertenarbeit, bei Kindergottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw.




Aufbau und Herstellung

Die Figuren sind ca. 30 cm groß und beweglich, da sie als Grundgerüst eine Sisalschnur mit Drahtkern beinhalten und mit Bleifüßen ausgestattet sind, die ihre Standfestigkeit bewirken. Gesichter und Hände (aus Holzmasse modelliert) sind nur angedeutet, die Figuren damit nicht festgelegt auf einen bestimmten Gesichtsausdruck. Dennoch scheinen sie beredter und ausdrucksstärker als so manche “realistischere” Nachbildung. Stimmungen und Gefühle werden als "Körpersprache" hauptsächlich über die Körperhaltung vermittelt.

Bei den Werktagen zur Herstellung dieser Figuren wird nach dem Körperaufbau ein wesentliches Augenmerk auf die Ausführung der Kleidung gelegt: sie besteht aus Naturfasern (Leinen, Wolle, Baumwolle) in gedeckten Farben, einfärbig oder gestreift, entsprechend den textilen Möglichkeiten in biblischer Zeit. Verschiedenste Lammfelle werden für die Haare verwendet. Schuhe aus Leder, Kopftücher und Turbane und diverses Zubehör vervollständigen den individuellen Charakter jeder einzelnen Figur.




Kursablauf

Den Inhalt eines mehrtägigen Kurses (mindestens 2½ Tage) bildet nicht nur die Herstellung von zwei oder mehr Figuren, sondern auch ihre Handhabung und das Stellen biblischer Szenen mit den erarbeiteten Figuren, sowie die Einübung verschiedenster Körperhaltungen.
Aufgrund der arbeitsintensiven Herstellung können pro Kurs maximal 10 TeilnehmerInnen angenommen werden. Kurse werden in verschiedenen Bildungshäusern angeboten, es gibt aber auch bereits sehr positive Erfahrungen mit der Organisierung von Kursen über Pfarren.

Frau, Mann und Baby zählen zur "Grundausstattung" eines Werkkurses und können auch als Weihnachtskrippe verwendet werden.

Weitere Informationen und Bilder zu den ”Biblischen Figuren” sowie aktuelle Kurstermine gibt es auf der Homepage www.werkstatt-waltersdorfer.at. Für Kursanfragen stehe ich gerne zur Verfügung:

Elisabeth Waltersdorfer
8081 Heiligenkreuz/Waasen, Rosental 135
Tel.: 03135/82579
E-Mail: elisabeth.waltersdorfer@telering.at




Zur Person

von Mag. Hans und Elisabeth Waltersdorfer:

Elisabeth Waltersdorfer, Handweberin mit eigener Werkstatt und Kursleiterin für Biblische Figuren;
geb. 1968, verheiratet, 2 Kinder; Mitglied der "Steirischen Initiative Kunsthandwerk".



 
8010 Graz
Bischofplatz 4
T: 0316 8041 284
T: 0316 8041 285
F: 0316 8041 368
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