| Bei Silvester denken viele nur an Jahreswechsel, knallende Sektkorken und Feuerwerk. Seinen Namen hat der letzte Tag des Jahres aber von einem prominenten Christen. Silvester (gestorben am 31. Dezember 335) war Papst zur Zeit, als Kaiser Konstantin (312–337) das Christentum befreite.
Als Zeichen der Anerkennung für die bis dahin oft grausam verfolgten Christen übergab Konstantin Papst Silvester den Lateran als Bischofssitz und ließ daneben die Laterankirche und über dem Grab des Apostels Petrus die erste Peterskirche erbauen. Die Legenden, die sich um Silvester ranken, erinnern an diesen Übergang vom heidnischen zum christlichen Rom. So soll Silvester Kaiser Konstantin vom Aussatz (Heidentum?) geheilt und getauft haben.
Eine andere Legende erzählt, der Heilige habe einen Menschen fressenden Drachen (das heidnische Kaiserreich?) durch gutes Zureden, Segnen und Zuschnüren des Maules gezähmt. Übrigens: Silvester war Zeitgenosse des hl. Bischofs Nikolaus von Myra.
Gedenktag: 31. Dezember
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