Jedes gezeugte menschliche Leben hat ein Recht, geboren zu werden. Es
liegt in der Verantwortung der Eltern, einem ungeborenen Kind auch das
Leben zu schenken.
Die Verbreitung des Wissens über die Entwicklung des Kindes von der
Empfängnis an, ist ein wesentlicher Aspekt für die Bewusstseinsbildung.
Die gemeinsame Verantwortung von Mann und Frau für die Gestaltung ihrer
sexuellen Partnerschaft und für die Elternschaft ist leider noch nicht
selbstverständlich. Auch fehlt oft noch das Wissen für eine gemeinsame
Familienplanung und über wirksame Methoden der Empfängnisregelung. In
unseren industrialisierten Ländern sind stark sinkende Kinderzahlen zu
verzeichnen. Sind dies Zeichen für einen geringen Lebenswillen der
Gesellschaft, fehlende Vitalität, Zukunftsangst, schwindende soziale
Einstellung und Vereinsamung? Andererseits werden große Geldsummen für
die künstliche Befruchtung ausgegeben, damit dem dringenden
Kinderwunsch einer relativ kleinen Zahl von Paaren entsprochen werden
kann.
Was tun wir, wenn
Kinder uns wegen der Entstehung des Lebens fragen;
Jugendliche erste Freundschaften eingehen;
Tochter oder Sohn Mutter oder Vater werden und noch in der Ausbildung sind;
in unserer Umgebung die Frage der Abtreibung aufkommt;
die Möglichkeit einer schweren Behinderung besteht;
Die Verwendung "überzähliger", befruchteter menschlicher Eizellen oder die fremder Ei- oder Samenspendung zur Diskussion stehen?